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Vom verhüllenden Ganzkörperdress zum knappen Badeanzug
Noch vor rund 100 Jahren bestand ein Badeanzug aus Baumwolle, verhüllte den ganzen Körper, sog sich bei Nässe voll und wurde so sehr schwer. Da diese unpraktischen Modelle das Schwimmen erschwerten, trug die Wettkampfschwimmerin Annette Kellermann 1907 einen langen, eng anliegenden Badeanzug – und wurde prompt wegen ihres unzüchtigen Outfits verhaftet. Die Bademode entwickelte sich weiter und jedes Mal, wenn ein Badeanzug etwas mehr Haut unbedeckt ließ, gab es einen Skandal. Längst gilt es nicht mehr als unanständig, wenn Frauen am Strand etwas gewagtere Bademode tragen. Viele Frauen sonnen sich oben ohne oder lassen am FKK-Strand sogar alle Hüllen fallen. Wer lieber bekleidet schwimmt, trägt einen Bikini, Tankini oder Badeanzug. Letzterer hat in den letzten Jahren etwas an Beliebtheit eingebüßt, kommt aber wieder in Mode – wie der Trend zum Monokini beweist.
Der ideale Badeanzug schmeichelt der Figur
Es gibt Badeanzüge für jeden Geschmack und jede Figur. Schlanke Frauen können im Prinzip jedes Modell tragen. Wollen sie ihre Figur femininer wirken lassen, können sie auf einen mit Push-up-Körbchen zurückgreifen. Frauen mit weiblichen Rundungen können mit dem richtigen Badeanzug ihre Vorzüge zur Geltung bringen. Zum Beispiel lässt ein hoher Beinausschnitt die Beine länger wirken und lenkt von kräftigen Oberschenkeln ab. Vorgeformte Cups mit Bügeln oder ein unsichtbar eingearbeitetes Unterbrustband stützen den Busen. Funktionale Badeanzüge, die den Bauch flacher erscheinen lassen, müssen längst nicht mehr zweckmäßig aussehen. Jede Frau kann einen Badeanzug finden, der nicht nur ihrer Figur schmeichelt, sondern auch ihrem persönlichen Modestil entspricht. Den Farben und Mustern sind keine Grenzen gesetzt.
Profischwimmer setzen auf den Badeanzug
Auch wenn Bikinis häufiger in der Freizeit getragen werden, bietet sich für den Wassersport ein Badeanzug an, weil er im Gegensatz zum Bikini selbst bei schnellen und extremen Bewegungen nicht verrutscht. Weibliche wie männliche Schwimmprofis verlassen sich längst nicht mehr nur auf ihre Kondition und Technik, sondern legen auch auf Funktionskleidung Wert: Ein Badeanzug mit langen Ärmeln bietet dem Wasser weniger Widerstand als die ungleichmäßige Hautoberfläche. Bedeckt er auch die Beine, erhöht das diesen Effekt zusätzlich. Die Profis des Wassersports gehen aber noch weiter. Das besondere Material einiger Badeanzüge sorgt durch seine perfektionierte Struktur für ein noch besseres Strömungsverhalten, wodurch Schwimmer schneller ans Ziel gelangen.
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