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Einen Monokini zu tragen, hieß früher „oben ohne“ zu baden
1946 erregte bereits der knappe zweiteilige Bikini Aufsehen – doch die Modedesigner gingen noch weiter: 1964 entwarf Rudi Gernreich den Monokini, ein Höschen ohne Oberteil. Dieser ursprüngliche Monokini konnte sich jedoch nicht durchsetzen und verschwand Ende des Jahrzehnts aus der Bademode. Viele Frauen sonnen sich ohne Oberteil, aber sie würden nicht behaupten, einen Monokini zu tragen. Darunter verstehen die Designer der Bademode heute vielmehr eine Mischung aus Bikini und Badeanzug, die nichts mehr mit „oben ohne“ zu tun hat. Ober- und Unterteil sind bei diesen Modellen durch mehr oder weniger große Stoffstücke miteinander verbunden, was von hinten wie ein Bikini aussieht.
Den Monokini gibt es in vielen Schnitten
Die Auswahl an Monokinis ist groß: Bei den Farben sind den Modemachern keine Grenzen gesetzt und auch die Schnitte variieren. Es gibt Entwürfe, bei denen nur ein schmales Band am Bauch entlangläuft, und andere Modelle, bei denen der Stoff nur von wenigen Aussparungen unterbrochen wird. Der Ausschnitt von Monokinis kann wie bei normalen Badeanzügen vorn und hinten hoch oder gewagt sein. Es gibt runde, gerade sowie V-förmige Ausschnitte. Auch die Bandeauform ist häufig zu sehen – je nach Geschmack mit oder ohne Träger. Neckholderträger oder asymmetrische Ausschnitte lenken den Blick auf das Dekolleté und verleihen der Trägerin ein sexy Aussehen. Ein Tipp, damit sich die Formen des Monokinis beim Sonnen nicht als weiße Linien auf der Haut abzeichnen: Ein Monokini im asymmetrischen Schnitt lässt die Bräune nach häufigen Sonnenbädern uneinheitlich aussehen. Damit die Tönung an Bauch und Rücken gleichmäßig wird, empfiehlt es sich, jeden Tag einen anderen Monokini zu tragen oder zur Abwechslung auf einen herkömmlichen Badeanzug oder Bikini zurückzugreifen.
Mit dem richtigen Monokini von Problemzonen ablenken
Frauen, die nicht mit Modelmaßen ausgestattet sind, fühlen sich in Bikinis meist unwohl. Sie müssen jedoch keineswegs auf sexy Bademode verzichten. Mit dem richtigen Monokini werden die Schwachstellen der Figur überspielt. Problemzonen wie ein kleiner Bauchansatz oder etwas Hüftgold können mit einem Monokini besser als mit einem Zweiteiler kaschiert werden. Indem Aussparungen an den richtigen Stellen den Blick auf die vorteilhaften Proportionen lenken. Ein Monokini mit einem hohen Beinabschluss verlängert die Beine optisch – das lässt kräftige Oberschenkel schlanker erscheinen. Die freche Pantyform betont die Hüften und eignet sich daher nur für Frauen mit schmalem Becken. Raffungen oder Wasserfallausschnitte lassen einen kleinen Busen größer wirken. Jede Frau kann mit einem Monokini, der ihre Vorzüge zur Geltung bringt, zur Fashion-Queen werden.
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