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November 17th, 2008 at 11:55

Makellose Beine dank Feinstrumpfhosen

Feinstrumpfhosen gehören zu den Kleidungsstücken, die jede Frau besitzen sollte. Der hauchzarte Stoff wirkt wie Make-up, das blasse Beine oder ein unregelmäßiges Hautbild viel schöner aussehen lässt. Je nach Qualität wärmen Modelle aus Mikrofaser im Winter oder kühlen im Sommer. Es gibt auch Hightech-Feinstrumpfhosen, die nach und nach wertvolle Wirkstoffe wie pflegende Aloe Vera oder hautstraffendes Koffein an die Haut abgeben. Die klassischen Materialien sind allerdings Polyamide wie Nylon und Lycra. Die elastischen Kunstfasern werden zu Feinstrumpfhosen verarbeitet, welche die Beine entweder matt erscheinen lassen oder ihnen einen effektvollen Glanz verleihen. Die ersten Feinstrumpfhosen, die übrigens 1958 in Frankreich vom Band liefen, waren noch durch sichtbare Nähte an der Rückseite der Beine gekennzeichnet, heute jedoch werden sie so gestrickt, dass Nähte nur noch an den Zehen und am Höschenteil nötig sind. Feinstrumpfhosen mit Nähten sind allerdings auch heute noch ein Hingucker.

Über fünf Kilometer Nylon für ein Paar Strumpfhosen
Der Begriff „Feinstrumpfhose“ leitet sich von den extrem dünnen Fasern ab: Obwohl ein Paar Nylons nur wenige Gramm wiegt, wird für seine Produktion weit mehr als fünf Kilometer Garn verwendet. Die den- und dtex-Werte auf den Verpackungen von Feinstrumpfhosen verraten, wie „dick“ die Fasern sind. Das Gewicht des Garns auf einer Länge von 9.000 Metern wird in der Einheit Denier, kurz den, gemessen. Bei handelsüblichen Feinstrumpfhosen mit 20 den wiegt ein 9.000 Meter langer Faden also 20 Gramm. Der Wert reicht von 3 bis 150 Denier, also von hochgradig transparent bis hin zu blickdicht. Moderne Maschinen produzieren Feinstrumpfhosen höchster Qualität. Es gibt nicht nur Modelle mit oder ohne Beinnaht, sondern auch mit Mustern und Strasssteinchen. Mit solchen Feinstrumpfhosen machen Frauen ihre Beine zum Blickfang.

Tricks gegen hässliche Laufmaschen in Feinstrumpfhosen
Jede Frau hat schon einmal wegen einer Laufmasche eine peinliche Situation erlebt. Diese hässlichen Makel lassen sich aber vermeiden. Am einfachsten durch die Wäsche von Hand statt in der Maschine: Flüssiges Feinwaschmittel oder auch Duschgel in lauwarmem Wasser auflösen und die Nylons vorsichtig mit den Händen reinigen. Nach dem Ausspülen werden die Feinstrumpfhosen sanft ausgedrückt, aufgelockert und auf der Leine oder einem Handtuch getrocknet. Die Wirksamkeit von Tricks wie Einfrieren oder Essig im Waschwasser ist nicht erwiesen. Eine teure Feinstrumpfhose hält im Schnitt länger. Die Fasern günstiger Modelle sind nicht so glatt verarbeitet, sodass sie schneller an Unebenheiten hängen bleiben und die Laufmasche verursachen. Vor dem Anziehen sollten Zehen- und Fingernägel daher sorgfältig gefeilt und Schmuck abgenommen werden. Im „Notfall“ hilft jedoch nur eins: Eine zusätzliche Feinstrumpfhose in der Handtasche.


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