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Seit ihrer Erfindung wächst die Beliebtheit von Nylonstrümpfen
Nylonstrümpfe sind ein wichtiges Element der Reizwäsche – Frauen fühlen sich sexy, Männer lieben den Anblick einer Frau in Nylons. Insbesondere solche Modelle, die mit Strapsen an einem Strumpfgürtel oder einer Corsage befestigt werden, gelten als erotisch. Doch die Strümpfe aus dem hauchzarten Material sind nicht nur etwas für romantische Stunden, sondern auch für den Alltag. Geschäfte bieten eine große Auswahl an Nylonstrümpfen in verschiedenen Ausführungen an – von den knappen Füßlingen, welche unsichtbaren Komfort in Pumps und Ballerinas bieten, über Modelle, die bis zu den Knöcheln oder Knien reichen, bis zu denen, die den Oberschenkel bedecken. Diesen Erfolg hätte sich der Erfinder des Materials, Dr. Wallace Carothers, nicht erträumen lassen. Nur drei Jahre nach der Entdeckung des Nylons in den USA wurde in Deutschland Perlon, ein fast identisches Material, entwickelt. Seitdem mauserten sich Perlon- und Nylonstrümpfe zum Verkaufsschlager.
Halterlos, bunt oder mit Muster – Nylonstrümpfe sind trendy
Die ersten Maschinen produzierten ausschließlich Nylonstrümpfe mit Naht an der Rückseite, bis Ingenieure einen Herstellungsprozess für nahtlose Modelle entwickelten. Bis dahin mussten Frauen genau darauf achten, den Strumpf beim Anziehen nicht zu verdrehen. Trotz ihrer Anfälligkeit für Laufmaschen erfreuen sich auch heute Nylonstrümpfe großer Beliebtheit. Die Auswahl wächst stetig: Die Materialstärke reicht von 5 bis 70 den, also von transparent bis blickdicht, und bei den Farben bleiben keine Wünsche offen. „Make-up“ und Schwarz sind die Klassiker, aber auch Nylonstrümpfe in bunten Tönen wie Pink lassen sich zu manchen Outfits kombinieren. Ein Trend sind Nylonstrümpfe und -hosen mit Mustern: Karos und Blümchen wirken als Blickfang. Es gibt außerdem feste Nylonstrümpfe mit leichter Kompressionsfunktion, welche Frauen mit kleinen Venenproblemen vor schweren Beinen bewahren.
Nylonstrümpfe sind empfindlich
Nylonstrümpfe bestehen aus einem äußerst empfindlichen Gewebe: Die feinen Schlingen verhaken sich leicht an kleinen Kanten, Fingernägeln, Schuhen oder der Kleidung, wodurch sich hässliche Laufmaschen bilden. Hausfrauentricks wie das Einfrieren nach dem Waschen machen Nylonstrümpfe leider nicht widerstandsfähiger. Daher gilt es, die Strümpfe sorgfältig zu behandeln: Fuß- und Fingernägel vor dem Anziehen sorgfältig feilen, scharfe Kanten generell meiden und schonendes Waschen von Hand oder im Wäschenetz im Feinwaschgang bevorzugen. Ein Fläschchen klaren Nagellack und ein Ersatzpaar Nylonstrümpfe in der Handtasche sind nach wie vor die letzte Rettung, wenn sich doch einmal eine Laufmasche gebildet hat.
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