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Unterhemd, Leibchen, Achselshirt – viele Namen, ein Kleidungsstück
Lange fristete das Unterhemd ein eher schlichtes Dasein. Als einfaches Baumwollhemdchen ohne Arm wurde es von Frauen und Männern gleichermaßen unter der Oberbekleidung getragen. Hauptzweck des Unterhemds ist es, den Körper warm zu halten – oftmals wird das Unterhemd aber auch unter Blusen und Oberhemden angezogen, um bei den Damen den Blick auf einen vielleicht durchscheinenden BH zu verwehren, bei Herren, um die Transparenz des Hemds zu mindern. Die Standard-Variante des Unterhemds ist sicher jene aus Baumwolle, in der maskulinen Form gerne auch als Feinripp-Material gearbeitet. Dass Unterhemd aber nicht gleich Unterhemd ist, zeigt beispielsweise ein Blick in eine Dessous-Boutique oder den Online-Fachhandel. Hier sind Unterhemden nicht nur praktische Wäschestücke, sondern fügen sich nahtlos in das modische Konzept der aktuellen Trends sein.
Feinripp war gestern – das moderne Unterhemd geht mit der Zeit
Was im ersten Moment eher langweilig und bieder klingt, überzeugt schnell durch eine Vielfältigkeit, die von kuschelig warm bis unglaublich sexy reicht: das Unterhemd. Die Zeiten, in denen weiße Feinripp-Wäsche den Ton angab, sind Gott sei Dank lange vorbei. Heute haben Unterhemden ganz andere Qualitäten. Sogar in der Dessousmode haben sie sich etabliert. Ob als feines Satin-Hängerchen oder mit Spitze, Schnürungen oder aufgesetzten Blüten und Schleifen – ein Unterhemd kann durchaus auch aufregend sein. Oft wird zu Unterwäsche-Serien, die üblicherweise aus BH und Höschen in verschiedenen Formen bestehen, auch das passende Unterhemd angeboten, sodass das Hemdchen gleich mehreren Ansprüchen gerecht wird: Es passt perfekt zur übrigen Unterwäsche, hält warm, verhindert neugierige Blicke, wenn das Oberteil nicht ganz blickdicht, ist und sieht zudem hinreißend aus.
Auch ein Unterhemd aus Baumwolle kann modisch spitze sein
Es muss ja nicht immer gleich die Variante aus edler Seide oder Satin sein – auch die sportliche Frau findet ganz sicher das perfekte Top. Die Bezeichnung Top meint nichts anderes als Unterhemd, steht aber eher für die modernen, sportiven Ausführungen. Die Baumwollunterhemden gibt es in bunten Farben, mit Aufdrucken oder sogar mit Mustern und bringen den modischen Stil einer Frau sogar in der Unterwäsche zum Ausdruck. Auch die Form des Unterhemds unterscheidet sich hin und wieder von der klassischen. Mal sind die Träger besonders breit gearbeitet, ein anderes Mal ganz schmal als Spaghetti-Träger. Ebenso wird sowohl von Männern als auch von Frauen gerne zum Ringer-Unterhemd gegriffen. Bei diesem Modell laufen die Träger am oberen Rücken zusammen – diese Trägerführung erinnert an die der typischen Ringkämpfer-Outfits, worauf der Name „Ringer-Unterhemd“ zurückzuführen ist. Ob nun Unterhemd, Leibchen oder Achselshirt – all diese Namen stehen für das gleiche Kleidungsstück, das in einer derartigen Vielfalt zu finden ist, dass sicher für jeden etwas Passendes dabei ist.
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